Der Standort Kiel muss sich nicht verstecken

Veranstaltung zum Thema HSH Nordbank am 28. März im Haus des Sports

Zur Diskussion um den Verkauf der HSH Nordbank erklärt der Kieler Landtagsabgeordnete Tobias Loose, MdL:

„Der Verkauf der HSH Nordbank war für das Land Schleswig-Holstein leider unvermeidlich. Damit kommt jetzt aber auch die Rechnung für die Fehlentscheidungen der letzten Jahre. Der Landeshaushalt wird durch die Kosten für die HSH Nordbank auf Jahre hinaus belastet werden. 

Zwar gibt es keine Standortgarantie für den Verbleib der Bank in Kiel, aber unsere Stadt muss sich im Wettbewerb mit anderen Städten nicht verstecken. Ein Abgesang auf den Bankenstandort Kiel hilft jetzt niemandem weiter. Den Beschäftigten nicht, unserer Wirtschaft nicht und auch der HSH Nordbank nicht. Für mich gehören die HSH Nordbank und die Arbeitsplätze weiter nach Kiel.

Denn gerade im Vergleich zu Hamburg sind günstigere Mieten und Lohnkosten wichtige Standortvorteile. Das Weltwirtschaftsinstitut und zahlreiche Kooperationen zwischen den Kieler Hochschulen und der HSH Nordbank zeigen, dass wir Know-How, aber gerade auch Fachkräfte am Standort Kiel vorweisen können. Und spätestens nach dem Ausbau der A7 ist der Hamburger Flughafen von Kiel aus genauso schnell zu erreichen wie aus der Hamburger Innenstadt.

In den kommenden Monaten wird es jetzt darum gehen, die Standortvorteile Kiels auch den neuen Eigentümern der Bank deutlich zu machen. Für mich ist klar, dass wir für Kiel Position beziehen müssen und für den Verbleib der Bank und der Arbeitsplätze in Kiel kämpfen müssen.

Um das Thema breiter zu diskutieren, lade ich zu einer Diskussionsveranstaltung mit der Betriebsratsvorsitzenden der HSH Nordbank Simone Graf und dem finanzpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Ole Plambeck, MdL ein. Die Veranstaltung findet am 28. März um 19.30 Uhr im Haus des Sports, Winterbeker Weg 49, statt und ist öffentlich.

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