Tobias Loose, MdL
Besuchen Sie uns auf http://www.tobias-loose.de

DRUCK STARTEN


Aktuelles
07.01.2019, 12:51 Uhr
Die Stadtverwaltung verschleppt studentischen Wohnungsbau
Oberbürgermeister muss sicherstellen, dass die Verwaltung an einem Strang zieht
 Zur Kritik der Geschäftsführerin des Studentenwerks Schleswig-Holstein erklärt der Kieler Landtagsabgeordnete Tobias Loose:
 „Es ist schon lange zu beobachten, dass die Stadtverwaltung sich nicht um das Thema studentisches Wohnen kümmert. Als bildungspolitischer Sprecher meiner Fraktion habe ich diese Rückmeldungen auch schon aus den Studentenvertretungen erhalten. Bei der wachsenden Anzahl von Studenten in Kiel ist es selbstverständlich auch notwendige, dass wir neuen Wohnraum für Studenten schaffen. Dafür muss die Stadt auch Grundstücke zur Verfügung stellen.

Das Problem ist nicht nur dem Studentenwerk bekannt. Die Herman-Ehlers-Stiftung baut im Moment ein neues Studentenwohnheim. Allerdings sind die Bearbeitungszeiten durch die Kieler Verwaltung enorm. 2011 haben die Planungen durch die Stiftung begonnen, bis 2015 endlich ein geeignetes Grundstück gefunden werden konnte. Über sieben Jahre für die Realisierung eines Bauprojekts für 200 Studenten sind eine unzumutbare Zeit. Es fordert der Stiftung viel Respekt ab, trotzdem an dem Ziel, ein Studentenwohnheim zu bauen, festgehalten zu haben. Es ist nicht zu spüren, dass die Stadt ein Interesse daran hat, dass studentischer Wohnraum entsteht. Das Studentenwerk hat 2003 das letzte Studentenwohnheim in Kiel gebaut. Ein Problem scheint zu sein, dass die Stadtverwaltungsdezernate nicht an einem Strang ziehen. Hier ist der Oberbürgermeister in der Pflicht seine Verwaltung zu sortieren.

Kiel braucht dringend weitere Wohnungen und das gerade im Bereich des sozialen Wohnungsbaus insbesondere für Familien, Studenten und Alleinerziehende. Die Pläne, eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft zu gründen, erzeugen viele Fragezeichen. Die Probleme liegen nicht darin, Bauträger zu finden, um neuen Wohnraum zu schaffen. Wie am Anscharpark oder an der Universität zu sehen, sind viele Baugenossenschaften oder eben auch das Studentenwerk dazu bereit. Eine Wohnungsbaugesellschaft löst keine bestehenden Probleme.