Schuljahr 2019 steht im Zeichen der politischen Bildung

Bildungspolitik des Landes greift

Mit der Bildung gehe es endlich voran in Schleswig-Holstein, so Tobias Loose, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag. Die Ankündigungen von Bildungsministerin Karin Prien zeigten Erfreuliches:

Steigende Schülerzahlen, den höchsten Lehrkräftestellen-Bestand seit je, Konzentration auf die richtigen Schwerpunkte. Allein 871 Lehrkräftestellen mehr stünden dem Land zur Verfügung und sorgten für eine Verbesserung der Unterrichtsversorgung.

Der Plan, verstärkt auf politische Bildung an den Schulen zu setzen, könne Loose nur unterstützen. Nur so könne steigendem Populismus und Diskriminierung vorgebeugt werden.

Richtig ansetzen würde das Bildungsministerium auch bei der Umsetzung, den Schwerpunkt auf Lesen, Schreiben und rechnen zu setzen. Weder die Methode „Lesen durch Schreiben“ noch „Schreiben durch Hören“, wie von der SPD in den vergangenen Jahren umgesetzt, könne und dürfe Maßstab sein. Ohne vernünftiges Rechnen und Kenntnisse in Deutsch bleibe den jungen Menschen der Platz in der Gesellschaft verwehrt.

Wichtig auch ein weiterer Aspekt: „Der Beruf der Lehrerin und des Lehrers muss wieder attraktiver werden“, so Loose. Auf dem Arbeitsmarkt komme dieser Maßnahme hohe Bedeutung zu. Deshalb müsse aktiv um neue Lehrkräfte geworben werden, die Bedingungen in Ausbildung und Beruf besser gestaltet werden.

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