SPD-Forderung ist Schlag ins Gesicht für jeden Soldaten

Tobias Loose, MdL setzt sich für mehr Anerkennung von Soldaten in der Gesellschaft ein

In den letzten Jahren ist die Bundeswehr immer wieder – auch negativ – in den Schlagzeilen gewesen.

Dem Kieler Landtagsabgeordneten Tobias Loose ist das ein Dorn im Auge:

„Soldaten leisten einen immens wichtigen Dienst für unser Land, wenn nötig unter dem Einsatz ihres Lebens. Das verdient Respekt sowie Anerkennung von unserer Gesellschaft. Als Parlamentsarmee ist die Bundeswehr eine wesentliche Institution zur Verteidigung unserer Freiheit. Ich wünsche mir, dass sich die Politik dazu stärker bekennt. Gerade mit Kiel ist die Bundeswehr eng verbunden.“

Der CDU Politiker Tobias Loose hat deshalb mit Unterstützung von Ministerpräsident Daniel Günther und vom Parlamentarischen Staatssekretär im Verteidigungsministerium Dr. Peter Tauber die Kampagne #WeLoveBundeswehr ins Leben gerufen. Ziel der Kampagne ist es, dass Männer und Frauen in den sozialen Netzwerken zeigen, dass sie hinter der Bundeswehr stehen. Dazu kann man auf Facebook einen Profilbildrahmen unter #WeLoveBundeswehr für Facebook-Profilbilder benutzen. Außerdem hat Tobias Loose eine Spendenchallenge initiiert. Bei dieser Challenge sollen Personen ein Bild von sich in Uniform oder ein Bild mit Bezug zur Bundeswehr auf Facebook oder Instagram posten. Mit diesem Post nominiert man weitere Personen, die ebenfalls ein Bundeswehr-Bild posten sollen und eine Spende entrichten können. Die #WeLoveBundeswehr Kampagne läuft schon seit vier Wochen und viele Bundestagsabgeordnete, Landtagsabgeordnete und Soldaten unterstützen die Kampagne. Die Aktion hat mittlerweile über 2000 Teilnehmer im Netz.

Hingegen hat ein Antrag der Berliner SPD für massive Kritik gesorgt. Die Berliner SPD fordert ein Verbot für Jugendoffiziere, Schulen zu besuchen und dort über die Bundeswehr aufzuklären. Tobias Loose, der bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, ist empört: „Die Bundeswehr ist nicht irgendeine Organisation sondern Teil unserer demokratischen Grundordnung. Der Antrag hat einen staatsfernen Charakter. Es ist sehr problematisch, wenn große demokratische Parteien sich in dieser Art von der Parlamentsarmee Bundeswehr abgrenzen. Zumal die Arbeit der Jugendoffiziere nur informatorischen Charakter hat und Teil von staatlichen politischen Bildungsangeboten ist. Ich fordere die SPD Schleswig-Holstein auf, sich klar von dieser Position der Berliner SPD zu distanzieren. Diese Forderung der SPD ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Soldaten, der mit Leib und Leben unsere Freiheit verteidigt,“ so der CDU-Politiker abschließend.

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